Mittwoch, 8. Juni 2016

Crewquartier: Jerom Salieri

Es war einmal vor langer langer Zeit, am hinteren Ende eines Schiffes. Ein Quartier abgelegen wie kaum ein anderes, ein Quartier das eigentlich so ziemlich niemand haben möchte. Außer Jerom.

Nah an den Antrieben und der empfindlichen Technik des Schiffes, wo man tendenziell eher an einem Maschinenbrand erstickt als ein frisches Glas wohlschmeckender, blauen Milch serviert zu bekommen, bezieht Jerom Salieri das Quartier des leitenden Ingeniuers - nicht unbedingt ein Titel, dem er gerecht wird, geschweige denn ein Titel den er für sich beansprucht.
Vergleicht man das Zimmer nachdem er eingezogen ist mit der Ursprungsversion, fallen einem nicht gerade viele Unterschiede auf. Die Wände sind frei von irgendwelchen Verzierungen, Fotographien, Plakaten oder sonstigem Schnickschnack. In dem Spind ist sein weniger Besitz untergebracht, den man problemlos in wenigen Augenblicken in eine Tasche räumen könnte. Wenn der Möchtegern-Schönling wirklich nennenswerten Besitz sein Eigen nennt, dann versteckt er ihn gut oder trägt ihn bei sich.
Hält man sich während dem Flug in dem Zimmer auf, wird einem auffallen, dass man so gut wie nichts von den Maschinengeräuschen vernehmen kann, ganz gleich ob der Antrieb auch Hochtouren läuft oder man sich im Hyperraumsprung befindet. Die Person die sich in das Quartier eingenistet hat mag es offenbar ruhig und hat sich mit dem Quartiermeister von Starpoint Surveys auseinander gesetzt, sodass seine Quartierwände ausreichend isoliert sind.
Auf dem Schreibtisch unter dem Bett befinden sich mehrere verschlüsselte Datapads, mit denen Jerom in seiner freien Zeit intensiv arbeitet.

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